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Linux für Doofe - PCLinuxOS - Wie wird es gemacht?
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Linux für Doofe
PCLinuxOS - Wie wird es gemacht?
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Zuerst einmal muss man sich zwischen verschiedenen Distributionen entscheiden. Die KDE Desktop Version kann ich ruhigen Gewissens empfehlen. Der Download kommt als ISO, ihr brennt die also auf eine CD und das war es eigentlich schon. Zum Ausprobieren solltet ihr PCLinuxOS zunächst einmal von der CD starten. Auf die Art könnt ihr testen, ob alle Hardware Komponenten unterstütz sind. Ist das der Fall könnt ihr es einfach parallel installieren.

Ich habe mich bei der Gelegenheit für die große Lösung entschieden. Ich habe also Windows neu aufgesetzt (mindestens eine Stunde!), offline gesetzt und konsequenterweise keine Patches installiert. Dazu habe ich eine Spiel- und Datenpartition angelegt, auf der alles liegt, was unter Windows läuft bzw. beide Systeme Zugriff drauf haben sollen. Der Rest der Platte bleibt unpartitioniert!

Dann wird neu gestartet und diesmal von der PCLinuxOS CD. Nach dem Hochfahren habe ich alles Weitere dem Installationsassistenten überlassen und knapp 10 Minuten später war ich fertig. Es folgen die Updates und der Feinschliff. Unter Feinschliff verstehe ich dabei so Sachen wie Desktop Hintergrund und welche Schnellstart Icons ich gern hätte. Etwas Zeit habe ich dann damit verbracht, verschiedene Programme zu testen, inwieweit sie ihre Windows Pendants ersetzen können. Bei Linux funktioniert das über das Software Center, was etwas ungewohnt ist, aber den Dreh kriegt man schnell raus.

Wenn man tatsächlich mal irgendwo hängen bleibt, hilft Tante Google. Die Foren sind umfassend und man findet für alles eine Lösung. Die braucht man nicht verstehen, es reicht, den Anweisungen sklavisch zu folgen. Das nenne ich idiotensicher!


Einer der Hauptknackpunkte in der Vergangenheit war Thunderbird, der Linux Email Client. Traditionell war der, ich will nicht sagen scheiße, aber nennen wir es mal "kein Ersatz für Outlook". Der hat sich gebessert. Er kommt immer noch nicht an die Microsoft Lösung heran, aber in Zeiten von Gesichtsbuch und Co. Haben sich auch meine Anforderungen an den Email Client verändert. Ich benutze ihn nicht mehr so sehr als Terminkalender und Schaltzentrale der Macht, sondern eher zum Email schreiben. Das kann Thunderbird auch. Er wirkt zwar immer noch wie ein Schmuddelkind, aber das ist eine sehr subjektive Sichtweise. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und komme super damit klar.

Wenn jetzt noch jemand Notepad++ , Paint.NET, Page4 und AtoZ Notebook portiert und dann noch einen guten HTML/PHP Editor vom Schlage Dreamweaver baut, wäre ich rundum glücklich.

Wer die Nase voll hat und nach einer echten Alternative zu Windows sucht, wird mit PCLinuxOS glücklich werden. Ich bin es und ich sage das als jemand, der von Linux bisher nicht viel hielt! Wie es möglich ist, so etwas kostenlos auf den Markt zu werfen, wird sich mir nie erschließen, aber ich bin mehr als dankbar, dass es so viele Leute gibt, die ihre Zeit und ihre Energie einer so noblen Sache zur Verfügung stellen. Mit PCLinuxOS habt ihr etwas geschafft, was ich nicht für möglich gehalten habe. Ihr habt ein massentaugliches Linux für Doofe gebaut. Respekt und Danke!

 

P.S. Vielleicht habe ich einfach noch nicht das richtige Programm zum Erstellen größerer Webseiten gefunden. Für Vorschläge bin ich dankbar. Was mir bei allen bisher getesteten Programmen abging, ist ein vernünftiger Serverabgleich, wie ihn Dreamweaver hat. Und wenn mir noch jemand den Trick verraten kann, wie man Filezilla dazu bringt, php-Dateien auf Wunsch mit dem Editor meiner Wahl zu bearbeiten, würde mich das auch interessieren. Das verweigert er bisher nämlich hartnäckig.

 

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By PLAVEB